Wärmepumpe - Wärme fürs ganze Haus aus der Umgebung

Eine Wärmepumpe funktioniert im Prinzip ähnlich wie ein Kühlschrank. Der Kühlschrank allerdings entzieht seinem Innenraum die Wärme und gibt sie nach außen ab, die Wärmepumpe hingegen entzieht dem Außenbereich die Wärme und gibt sie als Heizenergie ins Haus ab.

Damit gewinnt eine Wärmepumpen-Heizung Wärme aus der Umwelt, macht also Energie, die bereits vorhanden ist, durch das technische Prinzip als Heizenergie nutzbar. Wichtig dabei ist zunächst die Gewinnung der Wärme z.B. aus der Erde oder dem Grundwasser oder auch aus der Außenluft. Bei letzterer Technologie kommt ein Ventilator zum Einsatz, der die Außenluft ansaugt und so der Wärmepumpe die Umgebungswärme zuführt.

Die Wärmepumpe überführt diese Umwelt-Energie in Heizwärme über Kreisläufe mithilfe von Kältemittel, Wärmetauscher und Verdampfer, Verdichter/Kompressor und Verflüssiger. Im Gebäude befindet sich das Wärmeverteil- und Speichersystem. Darin zirkuliert als Heizmedium meist Wasser. Dieses Wasser nimmt die Wärme, die das Kältemittel im Verflüssiger abgibt, auf und leitet dieses entweder direkt zur Fußbodenheizung oder zu den Heizkörpern, oder auch zu einem Heizungspuffer- bzw. Warmwasserspeicher.

Die Wärmepumpentechnologie gibt es schon sehr lange. In den letzten Jahrzehnten wurde die Technik durch Innovationen ständig weiter entwickelt und gilt als zuverlässige und umweltfreundliche Heizungsvariante.

Die Wärmepumpe ist ein klimafreundliches Heizsystem, das nicht nur Emissionsfreiheit vor Ort bringt, sondern mit dem Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung auch einen immer größeren Beitrag zum globalen Klimaschutz leistet.

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